Margret Steixner

 

Interkulturelle Kompetenz | Kulturelle Identität
Storytelling | Appreciative Inquiry
Partizipation und Integration | Qualitative Sozialforschung
Transformatives Lernen | Interaktive Lernmethoden

„Intercultural perspectives“ …

… steht für die verschiedenen interkulturellen Perspektiven meiner beruflichen Tätigkeit.

Ich begleite Teams und Einzelpersonen in ihren Lern- und Entwicklungsprozessen.

Als (Erziehungs-) Wissenschaftlerin …

… vermittle ich lern- und kulturtheoretisches sowie forschungsmethodisches Wissen. 

Ich forsche über Lern- und Entwicklungsprozesse.

Als Trainerin …

… schaffe ich offene und sichere Lernräume für Einzelne und die Gruppe.

Ich integriere die Erfahrungen der TeilnehmerInnen und rege sie an, diese mit neuem Wissen zu vernetzen.

Als Coach …

... begleite ich Menschen auf dem Weg, eigene Lösungen zu finden.

Ich unterstütze Personen dabei, sich ihrer eigenen Ressourcen und Fähigkeiten bewusst zu werden.

Mein Zugang

In meiner Arbeit schaffe ich Lernräume, in denen das Erleben der TeilnehmerInnen im Mittelpunkt steht. Grundlage für dieses erfahrungsorientierte Lernen ist ein strukturiertes Reflektieren des Erlebten.

Um nachhaltiges Lernen zu gewähren, baue ich auf eine Kombination von Erfahrung und der Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen. Diese Brücke aus Praxis und Theorie ermöglicht es den TeilnehmerInnen, das Gelernte in die eigenen Wissens-Landkarten zu integrieren und dort anzuwenden.

In meiner Tätigkeit baue ich auf meine eigenen interkulturellen Lebens- und Arbeitserfahrungen. Ich lebte fast zehn Jahre mit meiner Familie in verschiedenen afrikanischen Ländern (Uganda, Eritrea, Burkina Faso) und beforschte intensiv, wie sich der Faktor Kultur auf die Zusammenarbeit und das Zusammenleben von Menschen auswirkt.

Mein Bildungsweg

Selbst Lernende zu sein, gehört zu meiner Lebensphilosophie.

Nach meinem Studium am Institut für Vergleichende Erziehungswissenschaften an der Universität Innsbruck ging ich in meiner Dissertation der Frage nach: Wie erleben Menschen kulturelle Vielfalt und unter welchen Bedingungen führen interkulturelle Erfahrungen zur Entwicklung interkultureller Kompetenz?

Meine Coaching-Ausbildung und meine Spezialisierung auf Team-Coaching schärfen meine beruflichen Kompetenzen in der Begleitung von (Gruppen-)Prozessen und partizipativer Methoden – erweitert durch Trainings in „Art of Hosting“, „Storytelling“, „Graphic Facilitation“ und einer Weiterbildung zu Gruppendynamik.

Detaillierte Informationen zu meiner Person, meinen Ausbildungen und zu meiner Berufserfahrung finden Sie in meinem Lebenslauf: Download Lebenslauf (pdf / 0,3 MB)

Die Initialzündung

Als ich 1994 in Ouagadougou in Burkina Faso aus dem Flugzeug stieg, war ich jung und enthusiastisch. Gerade selbst aus der Ursprungsfamilie herausgewachsen, wollte ich die sozialen Beziehungen in einer afrikanischen Großfamilie beforschen und herausfinden, wie sich die Kinder in diesem familiären Umfeld entwickeln. Damals war mir nicht bewusst, dass mit dieser Forschungsfrage der Startschuss für eine langjährige Auseinandersetzung gefallen war.

 

Das Leben in der „Fremde“ eröffnete mir völlig neue Perspektiven auf mein eigenes Mensch-Sein. Meine Worte wurden nicht verstanden, meine Gefühle und Einschätzungen nicht automatisch geteilt. Erst der Dialog legte nach und nach die Gemeinsamkeiten unserer Bedürfnisse offen. Diese Erfahrungen nährten meine Neugierde. Ich begann, genauer zu beobachten und Fragen an mich und andere zu stellen. Die Vielfältigkeit der Blickwinkel und Erfahrungen ist der Brennstoff, der mein Interesse auch heute noch nährt und antreibt.