Angewandt forschen

Forschen ist für mich erkundende und respektvolle Zuwendung zu den Menschen, deren Lebenswelt ich untersuche.

Meine Expertise zum qualitativen Forschen entstand aus meinem eigenen intensiven Erfahrungslernen. In interkulturellen Konstellationen erfuhr ich Grenzen sprachorientierter Methoden. Das regte mich dazu an, neue methodische Zugänge zu erproben.

Ich schaffe für Sie einen Forschungsraum.

Um mich meinen ForschungspartnerInnen respektvoll zu nähern, nutze ich dialogische und partizipative Methoden. Ich orientiere mich dabei an der Haltung der „Grounded Theory“. Zur systematischen Auswertung nutze ich ATLAS.ti, ein Programm zur computerunterstützten Auswertung qualitativer Daten.

Sie sind auf der Suche nach einer Lektorin, die Ihren Studierenden methodische Fähigkeiten im Forschen spannend und authentisch vermittelt?

Oder suchen Sie eine Forscherin, die für Sie qualitative Evaluierungen oder Studien im Themenfeld Entwicklung, Lernen und Interkulturalität durchführt?

Warum ForscherInnen vor allem zuhören müssen

"The most basic and powerful way to connect to another person is to listen."

Rachel Naomi Remen

Seit knapp zwanzig Jahren leite ich praxisbezogene Seminare zu Methoden der qualitativen Sozialforschung, Grounded Theory und ATLAS.ti sowie zum wissenschaftlichen Arbeiten. Forschungspraxis und Reflexion sind wichtige Bestandteile meiner Seminare. Die Kooperation mit Partneruniversitäten in Uganda und Malawi bereichert diese Praxis.

Treten Sie für ein unverbindliches Gespräch an mich heran.

 

Wie ich es selbst erlebt habe:

Als ich als Studentin für ein halbes Jahr in ein Dorf nach Burkina Faso ging, um dort die Beziehungen in einer Familie zu erforschen, hatte ich noch wenig Erfahrung mit Feldforschung. Jeden Tag besuchte ich die polygame Familie mit ihrer großen Kinderschar und studierte ihren Alltag. So wurde ich immer mehr zu einem fast natürlichen Teil der Familie. Wenn ich mit meinem Fahrrad ankam, warteten die kleinen Kinder auf dem Baumstamm sitzend vor dem Haus auf mich. Eines Tages war etwas anders. Aufgeregt kamen sie auf mich zugelaufen und zeigten mir Spielsachen, die sie gerade bekommen hatten: eine Barbie-Puppe, ein Ball, eine Springschnur. Stolz führten sie mich in den Hof. Und da war sie, die Tante aus der Elfenbeinküste, die gute Fee, die allen Geschenken gebracht hatte und sich feiern ließ. Als ich ein paar Tage später wieder zur Familie kam, war die Tante abgereist, nicht aber ihr achtjähriger Sohn. Er lebte seither bei der Familie ‒ als ganz normales Familienmitglied. Ob Cousin oder Bruder machte wenig Unterschied. Der Junge war nun da und gehörte dazu. … eine Erkenntnis aus der teilnehmenden Beobachtung.

Wie beschreiben Trainings-TeilnehmerInnen ihre Erfahrungen?

Referenzen/Beispiele

Als qualitative Forscherin unterrichte ich an der Universität Innsbruck (Institut für Erziehungswissenschaften und zwischenmenschliche Kommunikation) und an der Universität Wien (Institut für Internationale Entwicklung).

Im Rahmen eines zweisemestrigen Forschungsseminars unternahm ich 2015 mit den Studierenden eine Forschungsreise nach Uganda.

www.facebook.com/Go-Organic-Go-to-Uganda-Go-for-Research

Ich möchte die Studierenden mit meiner Passion für qualitatives Forschen inspirieren. Auch im universitären Kontext baue ich auf aktive Lernformen und ein dialogisches Lernumfeld, in dem die Studierenden durch enge Zusammenarbeit und konstruktives Feed-back gefördert werden.

Gemeinsam mit Suzanne Zoller-Mathies führte ich eine Studie zum Thema „Kultur und Beziehung“ durch. Es wurde der Einfluss kultureller Faktoren auf die Betreuungsbeziehung in Fremdunterbringung untersucht.

www.sos-kinderdorf.at

KulturBeziehung_Endbericht (pdf / 1,7 MB)


Eine Evaluierung der inklusiven Berufsausbildung der Kathi-Lampert Schule hatte das Ziel, die Lernerfahrungen innerhalb des Projekts darzustellen und zugänglich zu machen.

www.kathi-lampert-schule.at

Steixner_Evaluation_IBB_Götzis (pdf / 1,6 MB)