Lernprozesse gestalten

Lernen soll Spaß machen. Doch Erwachsene sind ein herausforderndes „Publikum". Sie bringen viel Erfahrung und Wissen mit und fordern Inhalte, die sie unmittelbar verwerten können.

ExpertInnen kommen häufig aufgrund ihres Fachwissens in den Genuss zu referieren. Der Frust über die Reaktion auf die überlange PowerPoint-Präsentation sitzt nach dem ersten Vortrag tief in den Knochen, der methodische Werkzeugkoffer ist leer. Neue Methoden einzusetzen bedarf Mut und Offenheit. Interaktive Lernmethoden machen das Training weniger kalkulierbar, TrainerInnen fühlen sich dadurch oft verunsichert.

Ich schaffe für Sie einen Experimentierraum.

Ich unterstütze Sie dabei, Ihre didaktischen Fähigkeiten praxisnah zu vertiefen und Sie in Ihrer Rolle als TrainerIn zu stärken.

In diesem Training lernen Sie die Hintergründe von erfahrungsorientierten Lernformen kennen und verstehen. Sie gestalten mit einfachen Mitteln ansprechende Lernräume und erfahren, wie Sie mit interaktiven Übungen Ihre Seminare auffrischen. Gemeinsam probieren wir die Werkzeuge aus und ergründen, welche Lerntheorien dahinter stehen. Durch dieses Wissen können Sie den Einsatz neuer Methoden strukturiert planen und Ihren AuftraggeberInnen und TeilnehmerInnen überzeugend vermitteln.

Warum Lehren mehr ist als einen leeren Eimer füllen

"Lehren heisst ein Feuer entfachen und nicht einen leeren Eimer füllen."

Heraklit

Neugierig geworden? Das Training richtet sich vor allem an ExpertInnen der beruflichen oder universitären Bildung. Ich konzipiere das Training nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Die Themen spannen einen Bogen von praktischen Werkzeugen und Lerntheorien bis hin zu Gruppendynamik und kulturellen Einflüssen auf das Lernverhalten. Das Seminar dauert zwei Tage mit einer mehrwöchigen Pause zwischen den Einheiten.

Sie halten demnächst einen Workshop oder eine Lehrveranstaltung und wünschen Feedback oder Unterstützung bei der methodischen Konzeption?

Dann ist ein Einzel-Coaching von zwei Stunden genau das Richtige für Sie. Treten Sie unverbindlich in Kontakt mit mir!

Wie ich es selbst erlebt habe:

 

Die Anfrage, die ich zum Start des Arbeitstages in der Inbox vorfinde, richtete sich an mich als Coach bzw. Beraterin. Eine Gruppe von Fachexpert*innen, die gemeinsam in einem Lehrgang trainieren, will ein komplettes Fachmodul neu konzipieren. Damit sich dieser Aufwand lohnt und sie gemeinsam zu dem gewünschten Ergebnis kommen, möchten sie eine didaktisch-methodische Beratung in Anspruch nehmen. In einem Vorgespräch klären wir die genaueren Rahmenbedingungen und entwickeln eine Fahrplan, wie wir diese Aufgabe angehen wollen. Die Gruppe teilt zur Vorbereitung die bereits verwendeten Materialien, die im Zuge der Neukonzeption auch überarbeitet werden sollen. Die Frage, ob es bereits Lernziele oder ein Trainingsdesign gibt, beantworten sie mit der mir sehr geläufigen Antwort: "Nein, bisher hatten wir halt unsere Folien, mehr eigentlich nicht." Somit ist schon mal klar, womit wir in der Beratung starten- mit der Entwicklung der Lernziele und der Diskussion, warum Planung und Qualität zusammengehören und ein Trainingsdesign die Grundlage dafür bildet.

Wie beschreiben Trainings-TeilnehmerInnen ihre Erfahrungen?

Deine vielen Anregungen und Tipps waren Goldes wert und ich habe sie zum Teil umgesetzt. Ich habe durchwegs sehr gute Erfahrungen gemacht, einiges ist noch verbesserungsfähig. Man arbeitet immer an sich........ Ich konnte auch meine beiden langjährigen Kolleginnen in der Abteilung davon überzeugen, dass reiner Frontalunterricht nicht nur für alle fad ist, sondern dass dabei auch nicht viel hängen bleibt.

Teilnehmerin am Seminar „Tipps und Tricks“ für ExpertInnen

Referenzen/Eindrücke

Eindrücke aus dem Angebot der ReferentInnen-Akademie der AK und des ÖGB geben Einblick: blog.refak.at Hand-Out-Grundlage